Der wohl wichtigste Grund seinen Schornstein zu verkleiden, ist der Schutz vor eindringender Feuchtigkeit. Wenn erst einmal die Feuchtigkeit im Mauerwerk sitzt, dann sind Frostschäden nur noch eine Frage der Zeit.
Bei älteren Gebäuden haben die Schornsteine oft Risse. Es dauert nicht lange, dann haben diese Hausbesitzer mit Wasser zu kämpfen. Das muss alles nicht sein, wenn der Schornstein eine ordentliche Verkleidung hat.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Schornsteinverkleidung
1. Inspektion des Schornsteins
Bevor Sie mit der Verkleidung beginnen, sollten Sie den Zustand Ihres Schornsteins überprüfen. Stellen Sie sicher, dass er sich in gutem Zustand befindet und keine Reparaturen benötigt.
2. Auswahl des Verkleidungsmaterials
Basierend auf Ihren ästhetischen Vorlieben und den klimatischen Bedingungen in Ihrer Region, wählen Sie das geeignete Verkleidungsmaterial aus.
3. Vorbereitung der Oberfläche
Sorgen Sie für eine saubere und ebene Oberfläche, bevor Sie mit der Installation der Verkleidung beginnen. Entfernen Sie alle losen Teile und reinigen Sie den Schornstein gründlich.
4. Installation der Verkleidung
Befolgen Sie die Anweisungen des Herstellers und beginnen Sie mit der Installation der Verkleidung. Stellen Sie sicher, dass alle Teile sicher und fest angebracht sind.
5. Abschlussarbeiten
Überprüfen Sie die Verkleidung auf etwaige Unvollkommenheiten und führen Sie abschließende Anpassungen durch.
Fehler zu vermeiden
Bevor Sie auf das Hausdach steigen, stellen Sie sicher, dass Sie schwindelfrei und sicher in der Höhe sind. Verwenden Sie unbedingt Absturzsicherungen und Schutzvorrichtungen gegen herunterfallendes Material. Die Kosten für diese Sicherheitsmaßnahmen können erheblich sein, daher könnte es möglicherweise wirtschaftlicher sein, einen professionellen Handwerker zu beauftragen. Zudem sind spezielle Werkzeuge erforderlich, um Materialien wie Schiefer und Faserzementplatten zu bearbeiten.
Für diejenigen, die den Selbstversuch starten möchten, hier einige wichtige Hinweise, um typische Fehler zu vermeiden:
- Stellen Sie sicher, dass die Holzplatten in der Unterkonstruktion fest und sicher befestigt sind, um bei starkem Wind keine Vibrationen zu verursachen. Die dadurch erzeugten Geräusche könnten das geringste Problem sein.
- Beim Bau der Unterkonstruktion sollte niemals in den Mörtel gebohrt werden, sondern immer in die Steine. Kamine, die aus vorgefertigten Teilen bestehen, dürfen auf keinen Fall angebohrt werden.
- Falls die oberen Steinreihen des Kamins locker oder beschädigt sind, genügt es nicht, sie einfach zu entfernen. Ein verkürzter Kamin könnte möglicherweise nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren.
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