Expertenberatung: 02324-344 2383     info@edelstahlschornstein-123.de      9.00 - 21.00 Uhr / 7 Tage

T600 zertifiziert und 25 Jahre Garantie!!!!

Kamin Schornstein: So finden Sie den passenden Schornstein für Ihren Kamin

Ein Kamin Schornstein ist mehr als ein Rohrsystem. Er führt Rauchgase sicher ab und gehört technisch zur gesamten Feuerstätte.

Vor der Auswahl eines Kamins, Kaminofens, Kachelofens oder Pelletofens sollten vorhandener Schacht, Brennstoff, Anschlussdurchmesser, Höhe, Vorschriften und Abnahme geprüft werden. Ein komplettes System beginnt bei uns ab 188 Euro inkl. MwSt., in Innendurchmessern von 130 bis 200 mm und Gesamthöhen von 3 bis 12 Metern.

Wählen Sie die Qualität, die zu Ihren Ansprüchen passt:

Qualität und Ökonomie Edelstahlschornstein Standard
Optimale Qualität Edelstahlschornstein Max
Optimale Qualität – Design Edelstahlschornstein Design

Alle drei Varianten sind T600-zertifiziert für feste Brennstoffe und T400-zertifiziert für den Betrieb mit Öl und Gas. Auf alle Systeme geben wir 25 Jahre Garantie.

Was ist der Unterschied zwischen Kamin und Schornstein?

Der Kamin ist im engeren Sinn die Feuerstätte. Hier werden Holz, Pellets oder andere geeignete Brennstoffe verbrannt.

Der Schornstein ist der Abgasweg. Er führt die Rauchgase nach außen und erzeugt den Unterdruck, der die Verbrennung in Gang hält.

Im Alltag wird der Begriff Kamin auch für den Schornstein oder die gesamte Anlage verwendet. Technisch sind es zwei Bauteile, die zueinander passen müssen: die Feuerstätte gibt Leistung, Brennstoff und Anschlussdurchmesser vor, der Schornstein muss den daraus berechneten Querschnitt und die berechnete Höhe liefern.

Für Kaminofen, Kachelofen und Pelletofen ist ein passender Schornstein nötig

Jede Feuerstätte für feste Brennstoffe braucht eine geeignete Abgasführung. Das gilt für Kaminofen, Kachelofen und Pelletofen gleichermaßen.

Die Unterschiede sind größer, als sie wirken. Ein Kaminofen erzeugt hohe Abgastemperaturen im Chargenbetrieb, ein Pelletofen arbeitet mit Ventilator und deutlich niedrigeren Temperaturen. Ein Schornstein, der für das eine ausgelegt ist, passt nicht automatisch für das andere.

Passt der alte Schacht nicht zum Ofen, ist ein nachgerüstetes System aus Edelstahl meist die schnellste Lösung. Die Freigabe erteilt der Schornsteinfeger.

Wann ein neuer Kamin Schornstein sinnvoll wird

Manchmal reicht der vorhandene Schacht nicht aus. Er kann belegt, zu alt, defekt, versottet, zu weit entfernt oder im falschen Durchmesser vorhanden sein.

Auch bei Neubauten fehlt oft ein Schornstein für Kamin, Kaminofen oder Pelletofen, wenn keine Feuerstätte eingeplant wurde. Lässt sich der gewünschte Standort nicht sinnvoll anschließen, ist ein Außenkamin an der Fassade meist die praktikabelste Lösung, weil er ohne Deckendurchbrüche auskommt.

Kamin Schornstein planen: Wichtige Punkte vor der Auswahl

Gute Planung verhindert spätere Probleme. Durchmesser, Höhe, Material, Montageort und Brennstoff müssen zusammen bewertet werden, damit Kamin, Schornstein und Zubehör technisch passen.

Wer einen Schornstein kaufen möchte, sollte die Abstimmung früh beginnen. Edelstahlschornstein 123 unterstützt bei Auswahl, Komponenten und Planung, kostenlos und 7 Tage die Woche von 9.00 bis 21.00 Uhr.

Feuerstätte, Brennstoff und Anschlussdurchmesser abstimmen

Der Anschlussdurchmesser der Feuerstätte ist der Ausgangspunkt. Als Orientierung, welcher Durchmesser bei welcher Feuerstätte üblich ist:

Feuerstätte Üblicher Schornsteindurchmesser
Pelletofen 100 bis 130 mm
Kaminofen, ca. 4 bis 8 kW 130 bis 150 mm
Kachelofen oder Grundofen 150 bis 180 mm
Festbrennstoffkessel 150 bis 200 mm
Öl- und Gas-Brennwertgeräte konzentrisches System

Das sind Richtwerte, keine Auslegung. Verbindlich ist die Querschnittsberechnung nach DIN EN 13384 zusammen mit den Herstellerangaben der Feuerstätte. Ein zu großer Durchmesser ist dabei genauso problematisch wie ein zu kleiner: die Abgase kühlen zu schnell ab und der Zug bricht ein.

Kaminanschluss an den Schornstein richtig planen

Der Anschluss verbindet Feuerstätte, Ofenrohr und Schornstein. Genau hier entscheidet sich oft, ob die Anlage sauber funktioniert.

Wichtig sind:

  • Wanddurchführung
  • Anschlusswinkel
  • Abstand zu brennbaren Bauteilen
  • Reinigungsöffnung
  • gute Zugänglichkeit

Halten Sie die Verbindungsleitung so kurz und so gerade wie möglich. Jeder zusätzliche Bogen und jeder waagerechte Meter kostet Zug.

Bei einem bestehenden Schacht wird meist innen angeschlossen. Ein außen montiertes System braucht dagegen eine passende Brandschutz-Wanddurchführung. Vor Montagebeginn sollte der Anschluss freigabefähig geplant sein.

Höhe, Durchmesser und Schornsteinzug richtig bewerten

Schornsteinzug ist Unterdruck. Er führt Rauchgase nach außen und unterstützt die Verbrennung.

Als Faustregel braucht eine Feuerstätte für feste Brennstoffe eine wirksame Schornsteinhöhe von rund 4 bis 5 Metern, damit überhaupt ausreichend Zug entsteht. Höhe und Durchmesser wirken dabei zusammen: ein falscher Durchmesser kann den Zug verschlechtern, selbst wenn die Höhe auf den ersten Blick ausreichend wirkt.

Bei einem doppelwandigen System hält die Dämmung die Abgastemperatur stabiler, wodurch der Zug gleichmäßiger bleibt. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Höhe, Durchmesser, Dämmung und Anschlussführung.

Querschnittsberechnung nach DIN EN 13384

Die Querschnittsberechnung zeigt rechnerisch, ob Schornstein und Feuerstätte zusammenpassen. Dafür zählen Brennstoff, Abgastemperatur, Massenstrom, Leistung, Schornsteinhöhe, Durchmesser und Verbindungsleitung.

Sie können den Querschnitt bei uns direkt online prüfen lassen:

Querschnittsberechnung starten  Schornsteinberechnung online

Besonders bei Neubau, Nachrüstung oder Wechsel der Feuerstätte schafft die Berechnung Planungssicherheit. Sie erleichtert auch die Abstimmung mit dem Schornsteinfeger und senkt das Risiko von Zugproblemen.

Welche Qualitätsstufe passt zu Ihrem Kamin Schornstein?

Wir führen drei Ausführungen. Der technische Aufbau ist bei allen dreien doppelwandig und gedämmt, der Unterschied liegt in Materialstärke, Belastbarkeit und Optik.

Ausführung Wann sinnvoll Durchmesser
Standard Klassische Außenmontage, überschaubare Höhe 130 bis 200 mm
Max Große Anlagenhöhe, exponierte Fassade, starke Windlast 130 bis 250 mm
Design Sichtbarer Verlauf an der Fassade, ohne Klemmbänder 130 bis 200 mm

Welche Stufe passt, hängt weniger vom Ofen ab als vom Gebäude. Bei einer freistehenden, hohen Anlage an einer Wetterseite lohnt sich Max. Bei einer normalen Fassadenmontage bis etwa 8 Metern reicht Standard in der Regel aus.

Innenliegender oder außenliegender Kamin Schornstein?

Ob ein Kamin Schornstein innen oder außen geführt wird, gehört zu den wichtigsten Planungsfragen. Beide Varianten funktionieren, stellen aber unterschiedliche Anforderungen an Gebäude, Brandschutz und Montage.

Kurz gefasst: im Bestand ohne nutzbaren Schacht gewinnt fast immer die Außenmontage, weil sie ohne Eingriff in Decken und Dächer auskommt. Im Neubau, wo der Schacht ohnehin eingeplant wird, ist die Innenführung thermisch im Vorteil.

Innenliegende Führung durch das Gebäude

Ein innenliegender Schornstein wird durch Wohnräume, Geschosse, Decken und Dach geführt. Die geschützte Lage hält die Abgase wärmer und unterstützt den Zug.

Der Preis dafür sind Deckendurchbrüche, Brandschutzabstände und eine Dachdurchführung, die sauber abgedichtet sein muss. In Bestandsgebäuden ist das deutlich aufwendiger als eine Fassadenmontage.

Ist ein alter, gemauerter Schacht vorhanden, ist die Schornsteinsanierung mit einem einwandigen Edelstahlrohr meist die günstigste Variante.

Außenliegender Schornstein an der Fassade

Ein außenliegender Schornstein ist die typische Nachrüstlösung, wenn im Gebäude kein geeigneter Schacht vorhanden ist. Er wird an der Außenwand geführt, bleibt gut zugänglich und erlaubt eine flexible Positionierung des Ofens.

Sichtbar bleibt er trotzdem. Deshalb sollten Verlauf, Wandhalter, Wanddurchführung, Mündungshöhe, Dachüberstand und Abstände früh geprüft werden. Wandhalter werden dabei in Abständen von etwa zwei Metern gesetzt.

Einwandig oder doppelwandig: Welche Bauweise passt zum Kamin?

Einwandige und doppelwandige Systeme erfüllen unterschiedliche Aufgaben:

Einwandig Doppelwandig
Wird in einen vorhandenen Schacht eingezogen Eigenständige, gedämmte Abgasanlage
Für Sanierung im Bestand Für Außenmontage und Nachrüstung
Ab 416 Euro als Bausatz Ab 188 Euro als Bausatz

Ein einwandiges Rohr ersetzt keine eigenständige Außenanlage: ohne umgebenden Schacht kühlen die Abgase zu schnell ab. Umgekehrt braucht ein doppelwandiges System keinen Schacht, weil die Dämmung diese Funktion übernimmt.

Ein doppelwandiges System besteht aus Innenrohr, Dämmung und Außenmantel und eignet sich, wenn ein Kaminofen nachgerüstet wird, ein Außenkamin geplant ist oder kein nutzbarer Schacht vorhanden ist.

Anforderungen an Höhe, Mündung und Abstand zum Dach

Die Höhe eines Kamin Schornsteins ist nicht nur ein bauliches Maß. Sie beeinflusst, wie sicher Rauchgase austreten können.

Als Grundregel gilt: die Mündung muss mindestens 40 Zentimeter über den Dachfirst hinausragen. Bei flacheren Dächern und bei größerem Abstand zum First gelten abweichende Maße, die sich aus Dachneigung und Mündungslage ergeben.

Alle Maße und Sonderfälle haben wir hier zusammengestellt:

Höhe: alle Maße im Überblick  Vorschriften im Überblick

Warum die Schornsteinhöhe den Zug beeinflusst

Ein höherer Schornstein erzeugt mehr natürlichen Zug. Zu geringe Höhe, falscher Durchmesser oder stark abgekühlte Abgase verursachen dagegen typische Probleme:

  • schlechter Abbrand
  • Rauch im Aufstellraum
  • verrußte Scheiben
  • Startprobleme beim Anheizen

Tritt eines davon auf, liegt die Ursache fast nie am Ofen, sondern an der Auslegung der Abgasanlage.

Dachform, Fenster, Nachbargebäude und Brennstoff berücksichtigen

Dachneigung, Firstnähe, Flachdach, Dachfenster, Lüftungsöffnungen und Nachbargebäude beeinflussen die Planung. Auch Windverhältnisse und Gebäudehöhe verändern den Rauchgasaustritt.

Der Brennstoff spielt ebenfalls mit hinein, weil Holz, Pellets, Öl und Gas unterschiedliche Abgasbedingungen haben. Abstandsvorgaben sollten deshalb früh mit dem Schornsteinfeger abgestimmt werden.

Vorschriften, Schornsteinfeger und Abnahme

Ein Kamin Schornstein muss nicht nur montiert, sondern fachgerecht geplant und freigegeben werden.

Die 1. BImSchV regelt die Emissionsanforderungen für Feuerstätten. Die CE-Kennzeichnung zeigt, dass die Produkteigenschaften des Systems geprüft sind. Die DIN EN 13384 ist die Norm hinter der Querschnittsberechnung.

Bei der Systemauswahl stehen diese Kennwerte auf der Leistungserklärung:

  • Temperaturklasse, bei uns T600 für feste Brennstoffe und T400 für Öl und Gas
  • Druckklasse
  • Rußbrandbeständigkeit, erforderlich bei Holz und Pellets
  • Feuchtebeständigkeit, erforderlich bei Öl und Gas
  • Korrosionsklasse

Beziehen Sie den Schornsteinfeger vor dem Kauf ein, nicht erst vor der Inbetriebnahme. Eine Korrektur am Papier kostet nichts, eine Korrektur an der Fassade kostet ein Wochenende.

Was kostet ein Kamin Schornstein?

Die Kosten hängen von Bauweise, Höhe, Durchmesser und Montageaufwand ab. Als Orientierung, was die Bausatz-Varianten bei uns kosten:

Variante Ab-Preis inkl. MwSt.
Doppelwandiger Bausatz für Wandmontage 188 Euro
Bausatz für die Schornsteinsanierung 416 Euro
Leichtbauschornstein Bausatz 881 Euro

Pro Meter gerechnet liegt ein Außenkamin aus Edelstahl je nach Höhe, Durchmesser und Zubehör bei etwa 85 bis 150 Euro pro Meter. Wer die Montage von einem Fachbetrieb ausführen lässt, zahlt inkl. Lieferung und Montage in der Regel zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Wer selbst montiert, bleibt bei den reinen Materialkosten.

Bausatz ansehen  Selbst konfigurieren

Welche Faktoren den Preis beeinflussen

Systemhöhe, Durchmesser und Bauweise sind die größten Posten. Dazu kommen Zubehörteile wie Wandhalter, Wandkonsole, Reinigungsöffnung, Dachdurchführung, Wanddurchführung, Regenhaube und Schornsteinabdeckung.

Der häufigste Grund für unerwartete Zusatzkosten ist nicht der Schornstein, sondern ein vergessenes Anschlussteil, das nachbestellt und einzeln versendet werden muss.

Welcher Kamin Schornstein passt zu welchem Brennstoff?

Der Brennstoff bestimmt, welche Kennwerte das System braucht. Holz, Pellets, Öl und Gas haben unterschiedliche Abgastemperaturen und Betriebsweisen.

Holz und feste Brennstoffe

Holz ist der typische Brennstoff für Kaminofen und Kachelofen. Dabei entstehen hohe Abgastemperaturen, Ruß und regelmäßiger Reinigungsbedarf.

Für feste Brennstoffe muss die Abgasanlage rußbrandbeständig sein. Unsere Systeme sind dafür mit T600 zertifiziert. Papier, Karton oder behandeltes Holz gehören nicht in die Feuerstätte, weil sie die Versottung beschleunigen.

Pellets, Öl und Gas

Ein Pelletofen arbeitet mit Ventilator und niedrigeren Abgastemperaturen als ein klassischer Kaminofen. Der Anschlussstutzen beträgt meist 80 mm, der Schornstein selbst wird größer ausgelegt.

Öl und Gas bringen niedrigere Abgastemperaturen und eine feuchte Betriebsweise mit sich. Dann ist Feuchtebeständigkeit entscheidend, und bei Brennwertgeräten kommt in der Regel ein konzentrisches System zum Einsatz, das Zuluft und Abgas in einem Rohr führt.

Reinigung, Abdeckung und Wartung beim Kamin Schornstein

Bei Feuerstätten für feste Brennstoffe entstehen Ruß, Feuchtigkeit und Ablagerungen. Diese Rückstände verengen den freien Querschnitt, der Zug wird schlechter und bei Holzfeuerstätten steigt das Brandrisiko.

Deshalb gehören Reinigungsöffnung und Zugänglichkeit schon in die Planung und nicht in die Nachbestellung. Kehrung, Kontrolle und wiederkehrende Überprüfung übernimmt der Schornsteinfeger.

Eine Schornsteinabdeckung schützt vor Regen, Schnee und Laub, darf den Rauchgasaustritt aber nicht behindern.

Häufige Fragen zum Kamin Schornstein

  • Wie hoch muss ein Kamin Schornstein sein?

    Die Mündung muss in der Regel mindestens 40 Zentimeter über den Dachfirst hinausragen. Für ausreichenden Zug braucht eine Feuerstätte für feste Brennstoffe außerdem eine wirksame Schornsteinhöhe von etwa 4 bis 5 Metern.

    Bei flacheren Dächern, größerem Abstand zum First oder Dachaufbauten gelten abweichende Maße. Verbindlich ist die rechnerische Auslegung nach DIN EN 13384 zusammen mit der Abstimmung mit dem Schornsteinfeger.

  • Was kostet ein Kamin Schornstein?

    Ein kompletter doppelwandiger Bausatz beginnt bei uns ab 188 Euro inkl. MwSt., ein Bausatz für die Schornsteinsanierung ab 416 Euro und ein Leichtbauschornstein Bausatz ab 881 Euro.

    Pro Meter gerechnet liegt ein Außenkamin aus Edelstahl bei etwa 85 bis 150 Euro. Mit Montage durch einen Fachbetrieb liegen die Gesamtkosten in der Regel zwischen 1.000 und 3.000 Euro.

  • Welcher Durchmesser ist für meinen Kamin richtig?

    Als Richtwert gilt: Pelletofen 100 bis 130 mm, Kaminofen mit 4 bis 8 kW 130 bis 150 mm, Kachelofen 150 bis 180 mm, Festbrennstoffkessel 150 bis 200 mm.

    Maßgeblich ist die Querschnittsberechnung nach DIN EN 13384. Ein zu großer Durchmesser ist genauso problematisch wie ein zu kleiner, weil die Abgase zu schnell abkühlen und der Zug einbricht.

  • Braucht jeder Kaminofen einen eigenen Schornstein?

    Ein Kaminofen braucht immer eine geeignete Abgasführung, aber nicht automatisch einen komplett neuen Schornstein. Ein bestehender Schornstein kann nutzbar sein, wenn Durchmesser, Zustand, Belegung und Abnahme passen.

    Mehrfachbelegung ist nur unter bestimmten technischen und rechtlichen Voraussetzungen möglich. Entscheidend ist die Prüfung durch den Schornsteinfeger.

  • Kann ein Kamin Schornstein nachgerüstet werden?

    Ja. In den meisten Gebäuden lässt sich ein Kamin Schornstein nachrüsten, am häufigsten als außenliegendes System an der Fassade, weil dafür keine Deckendurchbrüche nötig sind.

    Wichtig sind ein geeigneter Standort, eine passende Wanddurchführung, ausreichende Höhe und die Abstandsvorgaben. Ist ein alter Schacht vorhanden, ist eine Sanierung mit einwandigem Rohr meist günstiger.

  • Welche Fehler sollten Sie beim Kauf vermeiden?

    Die meisten Zusatzkosten entstehen durch unvollständige Planung, nicht durch den Schornstein selbst. Häufige Fehler sind ein falscher Durchmesser, fehlende Wandhalter, eine ungeeignete Höhe, nicht abgestimmte Anschlusskomponenten und eine unpassende Bauweise.

    Ein Bausatz ist nur dann sinnvoll, wenn er zu Feuerstätte, Montageort und Gebäude passt. Im Konfigurator stellen Sie das Set vollständig zusammen, sodass nichts nachbestellt werden muss.

  • Wer nimmt den Kamin Schornstein ab?

    Die Abnahme erfolgt durch den zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger. Vor der ersten Inbetriebnahme prüft er Feuerstätte, Abgasführung, Abstände, Nachweise, Zugänglichkeit, Brandschutz und den fachgerechten Anschluss.

    Eine frühe Abstimmung schützt vor falscher Dimensionierung, ungeeigneter Position oder fehlenden Nachweisen. Regionale Vorgaben können unterschiedlich sein.

  • Sind gemauerte Schornsteine noch erlaubt?

    Ja, gemauerte Schornsteine dürfen weiter genutzt werden, wenn Zustand und Eignung passen. Alt heißt aber nicht automatisch passend.

    Für moderne Feuerstätten ist oft eine Sanierung mit einem einwandigen Edelstahlrohr nötig, weil der alte Querschnitt zu groß ist und die Abgase versotten. Fehlt ein geeigneter Schacht, ist ein außenliegendes System die Alternative.

  • Welche Rolle spielt der Schornsteinzug?

    Der Schornsteinzug sorgt dafür, dass Rauchgase sicher nach außen geführt werden und die Verbrennung stabil bleibt. Beeinflusst wird er durch Höhe, Durchmesser, Dämmung, Abgastemperatur, Anschlussführung und Windverhältnisse.

    Schlechter Zug zeigt sich als Rauch im Aufstellraum, verrußte Scheiben oder Startprobleme beim Anheizen. Die Ursache liegt dann fast immer in der Auslegung, nicht im Ofen.